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Kopfschmerzen und Migräne?

Zahnfehlstellungen und Funktionsstörungen können vielerlei Ursachen haben: von Natur aus (Kreuzbiss, Überbiss, etc.) über regelmäßiges Knirschen der Zähne bis hin zu Verspannungen.

Die Kieferorthopädie ist das Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne (Zahnfehlstellungen) befasst Für die Korrektur von Zahnfehlstellungen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Funktionskieferorthopädie

Unter Funktionskieferorthopädie (FKO) versteht man in der Zahnmedizin die günstige Beeinflussung einer Stellungsänderung der Zähne und Kiefer durch gezielte Änderung des muskulären funktionellen Ablaufs. Sie wird beispielsweise angewandt, wenn eine Zunge permanent gegen die Zähne drückt und so einen offenen Biss verursacht. Weil eine Zahnspange allein hier nicht hilft, werden mittels eines Aktivators die Kräfte von Zunge, Lippen und Wangen und Kaumuskulatur auf Zähne und Kiefer übertragen. Funktionskieferorthopädie funktioniert nur dann, wenn noch Wachstum vorhanden ist. Beim Erwachsenen ist daher eine solche Behandlung nicht möglich.

Funktionstherapie

In der Funktionstherapie werden veränderte Kauflächen diagnostiziert. Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Schnarchen und vieles mehr sind schmerzhafte Nebenwirkungen. In einer ausführlichen Funktionsanalyse kann versucht werden, den Störungen auf den Grund zu gehen. Als heilende Therapiemethode haben sich Schienen bewährt, die den Kiefer wieder passgenau aufeinander einstellen. Oftmals werden die Patienten dadurch von jahrelangen chronischen Schmerzen befreit.

Invisalign

Bei der Invisalign®-Technik werden Zahnfehlstellungen mit Hilfe von 12-48 herausnehmbaren transparenten Kunststoffschienen (=Aligner) beseitigt. Man spricht hier auch von der sogenannten „unsichtbaren Zahnkorrektur“. Die Schienen dürfen nur für die tägliche Mundhygiene entfernt werden. Die Zielgruppe bilden überwiegend Erwachsene. Vorrangig angewandt wird sie bei Anomalien wie Deckbiss oder auch angeborenen Missbildungen. Die Behandlungsdauer erstreckt sich über 9 bis 15 Monate.